Die Band

Kurzinfo

"Sie ist anders [...] An ihrer Stimme kommt man nicht vorbei...“ schreibt die Süddeutsche Zeitung in einer Konzertrezension. Nadine Maria Schmidt steht für Stimme & Poesie. Mit ihrer Band „Frühmorgens am Meer“ veröffentlichte sie bisher drei Alben. Alle wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Zudem wurde die Liedermacherin mit dem renommierten Förderpreis der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet, den u.a. schon Dota oder auch Felix Meyer erhielten. Live spielte sie u.a. mit Alin Coen (Supporttour), Kari Rueslåtten (NOR), Manfred Maurenbrecher oder Tino Eisbrenner. Jetzt hat sie ihr drittes Album im Gepäck: „Ich bin der Regen“ - Lieder aus Gedichten großer Dichter und Dichterinnen, wie z.B. Joseph von Eichendorff, Rainer Maria Rilke, Eduard Mörike, Else Lasker-Schüler, Selma Meerbaum-Eisinger, Joachim Ringelnatz und anderen. Einen besonders bewegenden Akzent setzt ihre Vertonung von Zeilen aus dem letzten Briefwechsel Sophie Scholls und der Text aus eigener Feder im Bonuslied „Aluna“, das die „ZEIT“ als „unverbesserlich guten Song“ bezeichnete.

Im Mittelpunkt des Programms stehen alte & neue Lieder, Schmidts tiefe, knarrende, gurrende, flüsternde, hauchende, zerbrechende, schreiende, jubilierende Stimme, die eigenwillige Poesie ihrer Texte sowie sie selbst als strahlende, publikumsnahe Persönlichkeit. Zusammen mit Till Kratschmer am Klavier, Chris Turrak am E-Cello & Bass und verschiedensten GastmusikerInnen hinterlässt sie eine „melancholische Anleitung zum Glück“ (LVZ). Musikalisch bedient sich die Band aus den Genres Kammer-Pop, Folk und Jazz. Tipp für Freunde von tiefen Frauenstimmen & Gänsehautmomenten.

„Ein Genuss für den Gourmet.“ (Kulturmagazin Zeitpunkt)

„[...] jeder einzelne Song ein Kunstwerk“ (Deutsche Mugge)

[...] eine Sängerin [...], die Maßstäbe verschiebt (Thüringer Allgemeine)

„[...] mit gleichermaßen tief- wie eingängigen Versen auf Deutsch, mit eigenwilliger Metaphorik und verschrobener Poesie, mit der dynamischen (Pop-)- Musik ihrer Band, die das extrem Bildhafte der Songs so richtig zur Geltung bringt." (Jazzthing)

„Die deutschen Texte stehen im Einklang mit den malerischen musikalischen Arrangements, eine individuelle Synthese aus gelegentlich atemberaubender poetischer Artistik sowie unpathetisch Menschlichem/Weiblichem/Humanistischem. " (Jochen Arlt - Jury Preis der deutschen Schallplattenkritik)

„Ich bin der Regen“ ist vollständig anders. Genial anders. [...] Dieses Album veredelt die alten Meister und macht hungrig auf die Worte. [Es] erreicht wo Deutschunterricht versagt.“ (Folker)

"Gedichtvertonungen können eine heikle Sache sein. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen Musik und Text zu finden, die beide Komponenten verstärkt und damit neue Qualitäten entfaltet. Gelingt das nicht, und das ist oft genug der Fall, wird's ein fades Kulturprogramm. Gelingt es aber, kann es ganz schön spannend werden. Wie in diesem Fall. [...] Bei Nadine Maria Schmidt geht dieses Konzept hundertprozentig auf." (Manfred Gillig-Degrave, Musikwoche & Juror Preis der dt. Schallplattenkritik)

DIE STAMMBESETZUNG
Nadine Maria Schmidt (Gesang, Gitarre)
Till Kratschmer (Klavier, Melodika), z.B. bei 2ersitz &  Kukaye Moto
Chris Turrak (Bass, 2. Gitarre), z.B. bei Malenkij Wolk & Timba D'água
bis Ende 2014: Karl Blütchen (Schlagzeug, Percussion), z.B. bei Annuluk & Kukaye Moto

UNSERE GÄSTE
Ralf Bauer (Posaune), z.B. bei Johanna Moll
Moritz Brümmer (Cello), z.B. bei Sarah Brendel
Christoph Schenker (Cello), z.B. bei Annamateur & June Cocó
Susann Großmann (Live-Backings)
Tanja Haberland (Live-Backings)
Filip Sommer (Live-Bratsche)
Dominique "Gaga" Ehlert (Schlagzeug), z.B. bei Evgeny Ring Quartett & Duo Stiehler/Lucaciu
Johannes Ziemann (Live-Schlagzeug), z.B. June Cocó
Johannes Plank (Bansuri, Klangschale), bei Reise nach Ithaka
Andreas Krödel (Klarinette)
Adrian Kleinlosen (Live-Posaune)
Miriam Bohse (Glockenspiel, Gesang), z.B. bei Lautmalern & Brigandu
Arne Assmann (Akkordeon, Gesang), z.B. bei Strom & Wasser
Valeri Funkner (Akkordeon) z.B. beim Tango Orchester Leipzig
Torsten A. Philipp (Hackbrett) bei Torsten Torsten
Jadie Santos (Udu Drum) bei Timba D'água
Tim Köhler (Gesang) bei Tim Köhler
Christian Roscher (Gesang) bei Polis
bis Mitte 2013: Maria Schüritz & Meloesque (Live-Backings)

Bio

 Sie lacht, wirft den Kopf in den Nacken und sagt: „Ich glaube ich bin so lebensfroh, weil ich so melancholische Lieder schreibe. Zum Leben gehört eben alles". „Das Leben ist schön, sag weinst Du?“ heißt es in einem ihrer Lieder. Sie kneift ihre Augen zusammen. Alles an ihr lacht. Plötzlich wirkt sie wie ein kleines Mädchen. Hört man aber ihre Musik, ihre Texte, ihre tiefe reife Stimme. Dann tut sich ein ganz anderes Bild von ihr auf.

"Sie ist anders [...] An ihrer Stimme kommt man nicht vorbei...“ schreibt die Süddeutsche Zeitung in einer Konzertrezension. Nadine Maria Schmidt steht für Stimme & Poesie. Mit ihrer Band „Frühmorgens am Meer“ veröffentlichte sie bisher drei Alben. Alle wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, das 2014 erschienene Album „Lieder aus Herbst“ sogar zweifach. Zudem wurde die Songschreiberin mit dem renommierten Förderpreis der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet, den u.a. schon Dota oder auch Felix Meyer erhielten. Liedtexte von ihr wurden in verschiedenen Gedichtanthologien veröffentlicht. Ihre Lieder zur Flüchtlingsdebatte fanden besondere Aufmerksamkeit. So wurde „Aluna – Meine Mutter war ein Flüchtling“ auf dem Dossiertitelblatt der „ZEIT“ als „unverbesserlich guter Song“ bezeichnet oder „Aleyna – Kinder von Idomeni“ als Video in Konstantin Weckers Onlinemagazin „Hinter den Schlagzeilen“ veröffentlicht. Live spielte sie bisher an die 400 Konzerte deutschlandweit (und in Polen), darunter auch Konzerte für Alin Coen (Tour 2012), Kari Rueslåtten (Die Stimme Norwegens), Maike Rosa Vogel oder Manfred Maurenbrecher.

Nadine wird am 23.10.1980 in Greiz in Thüringen geboren. Sie wächst in der Kleinstadt Elsterberg im Vogtland auf. Zur Musik findet sie erst mit 23 Jahren. Sie geht den autodidaktischen Weg ohne jegliche musikalische Vorbildung und mit der ärztlichen Diagnose anatomisch nicht für den Gesang ausgelegt zu sein. Sie gesundet. Ende 2007 dann das erste Konzert. Damals noch englischsprachig. 2011 gründet sie zusammen mit Till Kratschmer am Klavier, Chris Turrak am Bass und Karl Blütchen am Schlagzeug (bis Ende 2014 dabei) die Band „Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer“. Ansässig in Leipzig. Dabei arbeiten sie immer wieder mit einer Vielzahl an Gastmusikern zusammen. „Für mich ist das Projekt wie ein großes Boot. Man trifft so viele tolle KollegInnen. Es ist mir ein großes Geschenk diese wunderbaren Menschen und MusikerInnen auf einem Album vereinen zu dürfen.“ Das erste deutschsprachige Album „Blaue Kanten“ erscheint 2012. „Lieder aus Herbst“ 2014. Beide werden durch ihre „Besten Fans der Welt“ und Förderer ganz- oder teilfinanziert. Von den seriösen Medien werden die Veröffentlichungen mit viel Beifall aufgenommen. Parallel dazu schließt sie ihr Studium Deutsch als Fremdsprache, Journalistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig ab. Sie veröffentlicht ein wissenschaftliches Fachbuch. Eine Jobangebot aus Kairo lehnt sie ab. Entscheidet sich für die Musik. „Ich habe einfach auf meinen Bauch gehört. Denn....“, sie kramt in ihrer Tasche und zieht das neueste Album „Ich bin der Regen“ heraus, „ ...das hier wäre sonst nicht entstanden! Und mein Studium ist ja nicht ganz unschuldig an meiner Liebe zur Lyrik alter und neuer Dichter und Dichterinnern.“ Texte von Rainer Maria Rilke, Joseph von Eichendorff, Eduard Mörike, Else Lasker-Schüler, Sophie Scholl, Joachim Ringelnatz und anderen hat Nadine Maria Schmidt vertont und mit ihren Mitstreitern musikalisch arrangiert. Im Juni 2016 erscheint das neue Album. Auch dieses wird wieder für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und findet reges Interesse bei den seriösen Medien. Erste Fernsehauftritte folgen. MDR „artour“ zeigt das Album erst als Kulturtipp und dreht anschließend ein Portrait über die Musikerin. Tagesschau 24 lädt zum Interview in die Tagesschau Studios in Hamburg, sie ist zu Gast bei MDR um 11, MDR Sachsenspiegel und JOIZ. Zudem wird das Album Kulturtipp bei ZDF „Volle Kanne.“

Zum Schluss wollte ich noch wissen, wie das eigentlich alles so funktioniere ohne musikalische Vorbildung. Sie lacht: „Zum einen habe ich das Glück mit wunderbaren MusikerInnen arbeiten zu dürfen. Und zum anderen sehe ich Musik. Lieder zu schreiben ist für mich eher wie ein Bild zu malen. Farben, Striche, Bögen, Landschaften. Wenn wir die Lieder arrangieren ist es oft lustig, da (glücklicherweise) alle musiktheoretisches Wissen mitbringen und sich so verständigen können. Aber ich spreche dann von Wiesen im Nebel, Fahrten ins Tal oder sich beißenden Linien. Aber es funktioniert und macht jede Menge Spaß."

Weiterführende Infos & Erfolge der Alben