Tag der Menschenrechte 2016

Tag der Menschenrechte 2016: Eigentlich müsste jeden Tag dieser Tag sein. Jeden Tag an dem wir uns erinnern. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit einen Beitrag zu leisten, die Menschenrechte anderer zu wahren. Die Welt ist groß, die Missstände unüberschaubar. Ich fühl mich oft hilflos und weiß nicht was kann ich tun? Doch auch hier beginnt alles im Kleinen. Alles beginnt bei uns selbst: gehe ich respektvoll mit mir selbst um? Gehe ich respektvoll mit meinen Lieben um? Gehe ich respektvoll mit der Verkäuferin im Supermarkt um? Wie gehe ich mit fremden Menschen um, die mir begegnen? Werte ich Menschen ab? Teile ich Menschen in mehr oder weniger wert ein? Warum tu ich das? Was ist der eigentliche Grund? Menschen sind verschieden. Ihre Rechte sind gleich. Die Würde anderer Menschen zu wahren, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen ist eine große Aufgabe für jeden einzelnen von uns. Den Bettler auf der Straße nicht als Assi zu bezeichnen, den Menschen, der Hartz IV bezieht nicht als Sozialschmarotzer zu bezeichnen, die Arbeit einer Putzfrau ebenso zu würdigen wie die Arbeit eines Arztes, den Reichen nicht als arroganten und herzlosen Pinkel abzustempeln, einen Menschen nicht als Vollidioten zu bezeichnen, nur weil er eine andere Meinung hat als wir…. Jeder hat seine Geschichte und jeder hat seine Hintergründe und vieles können wir verstehen, wenn wir nachfragen. Die Beispiele im Alltag eines jeden Menschen sind unendlich. Und das sind "nur" die kleinen Missstände in der Welt. Doch genau dort liegen die Möglichkeiten eines Jeden und das jeden Tag. Nicht jeder ist dafür gemacht die großen Missstände anzupacken, aber jeder ist dafür gemacht an sich selbst zu arbeiten und an dem Umgang mit sich und den Menschen, die ihm innerhalb seines Lebens begegnen. Und jeder kann jeden Tag damit beginnen. Denn jeder Tag ist der Tag der Menschenrechte. In diesem Sinne, seid von Herzen gegrüßt, Eure Nadine / Foto: Marcus Engler

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